Der wirklich große Vorteil von Web2.0 ist, dass die erarbeiteten Daten im Internet gespeichert sind und sofern der Server nicht abstürzt oder der Betreiber die Seite nicht auflässt, man zu jeder Tages und Nachtzeit auf seine Daten zugreifen kann.
Mit den neuen Arbeitsmethoden kann man außerdem mit Freunden an gemeinsamen Projekten arbeiten, egal wo man sich befindet. Ein Internetzugang genügt. Diese Art der Vernetzung erlaubt es speziell im Uni-Bereich gemeinsame Projekte leichter abzuwickeln. Jeder kann Jedem Informationen leicht zugänglich machen. Arbeitsversionen sind im Internet und nicht irgendwo auf einer lokalen Festplatte gespeichert. Jeder kann wann und wo er will an der Version weiterarbeiten und Anregungen, Ideen oder auch Verbesserungsvorschläge abgeben.
Konkrete Anwendungsszenarien wären: Projekte, Lerntagebücher, Forschungen, … eigentlich jegliche Art der gemeinsamen Ausarbeitung.
Grenzen sind eigentlich keine gesetzt. Man sollte sich nur bewusst sein, dass man teilweise sehr private Informationen Preis gibt und auch andere Personen diese Daten sehen können. Man sollte sich auch bewusst sein, dass der Anbieter solcher Web2.0 Tools Informationen weitergeben kann.
Nachteile der vielen Module ist für den ungeübten Nutzer die große Anzahl der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten – was brauch ich wirklich? – die vielen Passwörter und Anmeldungsroutinen und der Wunsch nach Vereinfachung auf ein „Universaltool“.
3 Kommentare
Kommentarfeed TrackBack-Indentifikations-URI
Kommentieren

Hi Tom!
ein kleiner kommentar von mir, damit dein artikel nicht ganz unkommentiert bleibt
Ein weiterer, ganz wesentlicher Nachteil ist auch, siehe http://lillyofthevalley.wordpress.com/2007/05/25/es-ist-doch-unglaublich/… das bis dato die wenigsten Studis wirklich vertraut mit diesen neuen Technologien sind. In meinem Freundeskreis, aber genauso Studienkollegen kennen zwar das Schlagwort Web 2.0, können oder wollen aber die wenigsten Tools anwenden. (die ausnahme sind wohl studivz und myspace und skype, also lauter „auf die eigene Person bezogene“ Web 2.0 Tools) Der Arbeitsaufwand, ein „collaborative web 2.0 tool“ zu erklären, lohnt sich allein wegen der zeit schon nicht. Außer es ist ein wirklich langes projekt, oder die teilnehmer sind in der welt verstreut. Das Privacy Problem das du ansprichst, seh ich auch so. Um bei dem Beispiel einer Unigruppenarbeit zu bleiben: ich möcht z.B. nicht, das jemand mitkriegt (ob prof oder wer auch immer) wie die arbeitsschritte vorangehen, was für probleme die gruppe hat, wer was macht etc.
Also, ich denke solang die tools nicht einer breiten masse zugänglich gemacht werden, und das heißt allein schon mehr kursangebot zu diesen themen aber auch das interesse selbst an diesen tools muss von selbst entflammen – denn wie bei allen web 2.0 tools muss der nutzen für den user klar erkennbar sein, ansonsten wird das tool nicht angewendet und links liegengelassen.
[...] (ob den anderen das wohl so gefällt, aufgereiht mit Name und Adresse in einem eigenen Wiki aufzuscheinen, sei dahingestellt…. wer ein wenig schmökert im netz kann dadurch oft mehr in erfahrung bringen was dem anderen lieb ist) siehe dazu auch toms weblog eintrag http://tomst.wordpress.com/2007/05/29/web20-vs-klassischer-arbeitsmethoden/ [...]
[...] Warum soll man was Neues lernen, wenn es bis jetzt so auch funktioniert hat? Mehr zu diesem Thema findet Ihr im Kommentarfeld von “Web2.0-vs-klassischer-Arbeitsmethoden“. [...]